Maisha Schimpelsberger der Experte von VCK foto

Maisha Schimpelsberger Als Studentin der angewandten Wissenschaften interessierte ich mich auch für MBBS. Deshalb habe ich während meines Hochschulstudiums sowohl Ingenieurwesen als auch Medizin studiert.

Ich habe Chemie, Biologie und Zoologie studiert, wodurch ich das Allgemeinwissen über Grunderkrankungen, Chromosom, DNA, RNA, Befruchtung von menschlichem Sperma und Eizellen, Neuronen und Gehirn, Zellen und Gewebe und deren Funktion, chemische Reaktionen, Medikamente usw. erworben habe.

Dieser Beitrag wurde in Übereinstimmung mit medizinischen Standards verfasst.

Ist Impotenz im Alter normal?

Statistisch gesehen leiden etwas zwei Drittel aller Männer in ihrem Leben mindestens einmal unter Erektionsstörungen. Verständlicherweise liegt das hauptsächlich an dem Anteil der betroffenen Männer in höherem Alter. Doch auch gibt es Impotenz im jungen Alter.

Da das Bindegewebe am Penis aufgrund von Veränderungen im Stoffwechsel im Alter schwächer wird, merken Männer ab vierzig schon häufig eine abnehmende Potenz. Dies bedeutet nicht sofort Impotenz im Alter, sondern zeigt sich oftmals darin, dass der Mann länger sexuell stimuliert werden muss, um eine Erektion zu erreichen. Außerdem kann sich neben einem nicht so steifen Penis, der Samenguss nicht mehr so oft wiederholen wie in jüngeren Jahren, was an einer geringeren maximalen Durchblutung des Penis liegt.

Ist Impotenz im Alter normal?

Ab fünfzig stellen sich bei jedem zweiten Mann schon leichte bis mäßige Potenzprobleme ein. Hier könnte man die Frage, ob Impotenz im Alter normal ist, schon mit ja beantworten. Dennoch kann man die Statistik noch weiter betrachten und man erkennt, dass sich ab sechzig die schweren Fälle von erektiler Dysfunktion schon verdoppeln. In dieser Altersklasse erreichen schon zwölf Prozent gar keine Erektion mehr.

Ein weiterer Grund, warum besonders Männer im Alter von Impotenz betroffen sind, liegt darin, dass im Alter auch Erkrankungen, die Auswirkungen auf die Durchblutung und somit auf die Potenz haben, häufiger auftreten. Darunter befinden sich verschiedene Durchblutungsstörungen wie Arteriosklerose und Bluthochdruck sowie Herzerkrankungen, Diabetes und Prostataerkrankungen.

Ab siebzig leidet ein Großteil (nämlich sechzig Prozent) unter leichten bis mittleren Erektionsstörungen. Doch auch für Männer in hohem Alter ist nicht alles verloren. Denn statistisch gesehen genießt noch jeder vierte Mann ab achtzig Jahren eine völlig ungestörte Potenz und ist nicht von Impotenz im Alter betroffen.

Gibt es Mittel gegen Impotenz im Alter?

Es gibt Mittel, sowohl Medikamente in Tablettenform als auch andere therapeutische Ansätze, die gegen Impotenz im Alter helfen können.  Diese unterscheiden sich im Großen und Ganzen nicht von den Therapiemethoden, die es für jüngere Männer gibt.

Verständlicherweise möchte jeder Mann ein ungestörtes Sexleben führen und das ohne Tabletten und andere Hilfsmittel zu benötigen. Ein Ansatz, der prophylaktisch besonders großen Erfolg hat, ist das Beckenbodentraining, das man oftmals aus der Geburtsvorbereitung bei Frauen kennt. Dieses Training kann im Alltag durchgeführt werden und baut eine sehr spezifische Muskulatur auf, die dabei hilft das Sexleben zu verbessern. Dazu braucht es nur täglich mehrmals Anspannen der Beckenmuskulatur, um die Potenzmuskulatur zu stärken, die im Beckenboden verankert ist.

Des Weiteren gibt es auch ein spezielles Vakuumpumpen-Training und tägliche medikamentöse Therapie, um allgemein die Potenz zu steigern.

Wichtig!

Besonders bei Impotenz im Alter sollte immer zuerst ein Arzt konsultiert werden. Dieser kann feststellen, welches die Ursache für Ihre Impotenz oder Erektionsstörung ist und somit Ihnen auch die geeignete Behandlungsmethode empfehlen. Wenn Sie unter irgendeiner Erkrankung leiden oder Medikamente einnehmen, dann wird Ihr Arzt auch die passende Medikation und/oder Therapieform für Sie finden.

Potenzmittel gegen Impotenz im Alter

Eine der einfachsten Möglichkeiten Impotenz im Alter anzugehen sind Potenzmittel, die es in Tablettenform mit Rezeptpflicht in der Apotheke zu kaufen gibt, dazu zählt das berühmte Viagra und Viagra Connect, das jeder schon einmal gehört hat, mit dem Wirkstoff Sildenafil.

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Cialis (Tadalafil)

Wer vor dem Geschlechtsverkehr nicht gerne immer an die Tablette denken möchte, kann auch eine tägliche Therapieform nutzen, wozu sich das Medikament Cialis mit dem Wirkstoff Tadalafil eignet.

Diese wird einmal täglich eingenommen und wirkt so zu jeder Tages- und Nachtzeit ohne spezifisch eine andere Tablette einnehmen zu müssen.

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Viagra und Viagra Connect wird ganz einfach vor dem gewünschten Geschlechtsverkehr eingenommen und hilft so vielen Männern bei erektiler Dysfunktion.

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Diese Potenzmittel stehen unter Rezeptpflicht, was einen guten Grund hat. Bei gesunden Männern haben diese Potenzmittel nur Auswirkungen auf die Erektionsfähigkeit. Wer aber unter irgendeiner anderen Erkrankung leidet oder möglicherweise andere Medikamente einnimmt, kann durch die Einnahme schwere Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen herausfordern, die beispielsweise bei Herzerkrankungen oder Bluthochdruck fatal enden können.

Andere Methoden gegen Impotenz im Alter

Gewisse Mittel gegen Impotenz im Alter können auch freiverkäuflich erstanden werden: Die sogenannten Aphrodisiaka. Auch hier besteht Vorsicht, da diese Mittel ohne ärztliche Verordnung und ohne legale Regulierung oft verunreinigt, effektlos oder potenziell gesundheitsgefährdend sein können. Deshalb ist das Beste, wenn Sie auch die Einnahme dieser mit einem Arzt besprechen.

Impotenz im Alter & im jungen Alter 1 Impotenz im Alter

Wenn Sie andere Medikamente einnehmen, können auch hier die Ursache für Ihre Impotenz im Alter liegen, da es eine lange Liste von Medikamenten gibt, die negativ Einfluss auf die Potenz nehmen. Setzen Sie jedoch niemals ein Medikament (auch nicht versuchsweise) ab, um die Auswirkungen zu testen.

Auch hier kann Ihr Arzt Sie beraten, ob es irgendeine negative Auswirkung gibt oder nicht. In beiden Fällen kann Ihr Arzt Ihnen sagen, welche alternativen Optionen es für Sie gibt, um Ihre Erektile Dysfunktion in den Griff zu bekommen. Lesen Sie auch über Erektile Dysfunktion Symptome artikel.

Neben sehr invasiven Produkten wie zum Beispiel einem Implantat direkt in den Penis, gibt es auch zum Beispiel Vakuumpumpen, mit denen man Blut in den Penis pumpen kann und dieses dort mit Hilfe eines Penisringes hält. Somit ist Geschlechtsverkehr möglich und nach Abnehmen des Rings ist auch der Penis wieder schlaff. Hier muss man aber darauf achten, den Ring nicht zu lange am Penis zu lassen, da er sonst negative Auswirkungen haben könnte.

Was kann man tun, um Impotenz im Alter vorzubeugen?

Es gibt ein paar einfache Aspekte des alltäglichen Lebens, die Sie beachten können, um Impotenz im Alter vorzubeugen:

  • Grundsätzlich ist ein gesunder Lebensstil das A und O, um Impotenz im Alter vorzubeugen. Dazu gehören eine gute Ernährung und viel Bewegung.
  • Von Rauchen, Alkohol und anderen Substanzen sollte abgesehen werden.
  • Stress so gering wie möglich halten: Ein Großteil der Fälle der Männer, die unter Erektiler Dysfunktion leiden, ist psychischen Ursprungs. Dazu zählen geringes Selbstbewusstsein, persönlicher und beruflicher Stress sowie allgemein psychische Belastung.
  • Regelmäßiger Arztbesuch: Um Potenzproblemen vorzubeugen, sollten Sie sich regelmäßig von Ihrem Arzt durchchecken lassen. So werden Krankheiten schnell entdeckt und können sofort behandelt werden. Außerdem wird Ihr Arzt bei auftretenden Potenzproblemen Ihren allgemeinen Gesundheitszustand kennen und so schnell eine Lösung für Ihr Problem finden.
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Quellen:

  1. Englert et al. 2007, Schäfer et al. 2003 – “Die Berliner Männer-Studie (BMS)“: https://www.nature.com/articles/3901510.
  2. Porst H.: “Erektile Impotenz. Ätiologie, Diagnostik, Therapie.” Herausgeber: Enke-Verlag, Stuttgart, 1987.
  3. Feldmann et al. 1994 – “Die Massachusetts Male Aging Study (MMAS)“: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8254833.
  4. Rosen et al. 2004 – “Men’s Attitudes to Life Events and Sexuality” (MALES): https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15171225.